Nächste Veranstaltungen
Jüdische Tänze zum Mitmachen – Tanz einfach mit!
Tänze zum Mitmachen – Tanz einfach mit! Israelische Tänze sind leicht und fröhlich. Im Kreis gemeinsam zu tanzen, bringt zusammen Freude. Einfache Schritte machen – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Jüdische Tänze sind ein vielfältiger Ausdruck von Freude, Gemeinschaft und Spiritualität, die oft in Kreisen oder Reihen getanzt werden. Sie unterteilen sich hauptsächlich in traditionelle Klezmer-Tänze aus Osteuropa und moderne israelische Volkstänze, die Elemente aus verschiedenen Kulturen und biblische Bezüge verbinden.
Rita Schmuck führt durch den Abend.
Diese Veranstaltung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.
STOLPERSTEINE VERBINDEN (Erinnerungs-)Kultur um den Gedenktag 9. November
Das Erich-Zeigner-Haus e. V. Leipzig veranstaltet mit dem Kultur- und Kunstverein Oederan e.V. einen Vernetzungsworkshop zum Gedenken an die Reichspogromnacht und ihrer Opfer.
Erinnerungskultur gehört an die Orte, an denen die Geschichten geschehen sind und sie wird von den Menschen getragen, die dort leben. In vielen Orten gibt es Stolpersteine und Menschen, die sich um sie kümmern.
WAS SIE ERWARTET
→ Austausch untereinander: Was für Gedenkaktionen existieren bereits, wo gibt es Herausforderungen oder Verbesserungsbedarf?
→ Gemeinsame Überlegungen, was sich für Ihre Region eignet und wo es eigene Wege braucht
→ Ideen zu Kooperationen, Strukturen und Finanzierungsmöglichkeiten
FÜR WEN? Für Vereine, Initiativen, Gemeinden, Schulen und alle Interessierten aus den Landkreisen, mit oder ohne Erfahrung.
ANMELDUNG
lewkowitz@erich-zeigner-haus-ev.de
0341 8709507 – Caroline Lewkowitz
www.erich-zeigner-haus-ev.de
Lesung aus dem Buch der Oederaner Holocaustüberlebenden Grete Salus: „Ein Engel war nicht dort“
Ein sehr früher Erinnerungsbericht, aufgeschrieben 1945 von der ehemaligen Oederaner Zwangsarbeiterin Grete Salus (1910 – 1996). Erstmals veröffentlicht in Auszügen 1958 in Deutschland, vollständig herausgegeben 1959 unter dem Titel „Eine Frau erzählt“. In der DDR wurde eine Veröffentlichung abgelehnt.
2005 neu herausgeben – erstmals in Ostdeutschland – und ergänzt um ihren weiteren Lebensweg über England nach Israel sowie der Spurensuche von Dresdnern in der 90er Jahren in Israel.
Pogrom-Gedenken an den Stolpersteinen für die jüdische Familie Motulsky
Der jüdische Kaufmann Julius Motulsky betrieb in der Großen Kirchgasse 6 ein Textilwarengeschäft. Die Nationalsozialisten entzogen seit 1933 den jüdischen Menschen systematisch die Bürgerrechte.
In der Reichspogromnacht 1938 gingen in der Großen Kirchgasse nicht nur Scheiben zu Bruch gingen. Ein SA-Trupp zeigte der Familie Motulsky einen Galgen mit einer daran baumelnden Puppe.
1939 musste die Familie unfreiwillig nach Chemnitz ziehen – und zwar in das „Judenhaus“ Äußere Klosterstraße 2. Von dort wurde die Familie am 10. Mai 1942 in das Ghetto Belzyce bei Lublin-Majdanek deportiert und getötet.
Dieser Oederaner Familie und den Millionen ermordeter Juden soll gedacht werden.
Gesprächsabend mit Rabbiner Michael Jedwabny – Jüdische Gemeinde Chemnitz
Der öffentlichen Informations- und Gemeindeabend mit Rabbiner Michael Jedwabny – Jüdische Gemeinde Chemnitz findet kurz vor dem Beginn des jüdischen Chanukka-Fest und der christlichen Adventszeit statt.
Ein Abend zu mehr Toleranz durch Gespräche, Kennenlernen und Besser-Verstehen.
Mit dem Austausch über Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Judentum und Christentum endet das Jahr der Jüdischen Kultur in Sachsen Tacheles Oederan 2026.
Diese Veranstaltung wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.
Wenn Oederans Häuser erzählen könnten … Teil 8
Diesmal lädt Sonja Voigt auf eine spannende Zeitreise ins Gesundheitswesen der Stadt vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart ein.
Im Mittelpunkt stehen Ärzte mit oder ohne Doktortitel, Zahnkünstler, Hebammen, Impfpflicht und Gesundheitsvorsorge, Hospital, Lazarett, Krankenhaus, Poliklinik und vieles mehr.
seit 1990
Kultur- und Kunstverein Oederan
Der Kultur- und Kunstverein Oederan e.V. wurde am 30. Oktober 1990 mit dem Ziel gegründet, Kunst und Kultur in der Stadt Oederan zu fördern. Der Verein initiiert und unterstützt viele Projekte im Bereich Kultur der Stadt Oederan.
